Hier finden Sie aktuelle Themen und Beiträge, die uns Grüne beschäftigen.
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"Wirtschafts"-förderung nach Gutsherrnart |
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Geschrieben von Wolf Edelmann
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Sonntag, 20. März 2005 |
Bürgermeister wirbt für Pfungstädter Gastwirt
Dieser Tage flatterte den Pfungstädter Vereinen ein Schreiben der Stadt Pfungstadt ins Haus mit dem sie aufgefordert wurden ihre Mitglieder über die Angebote des Gastronomen zu informieren. Prospektmaterial wurde beigelegt.
So gibt es einen Herrenabend mit Bier 0,4l und einem Schnaps für 3.- - ab 14 Uhr, Cocktailnight ab 20 Uhr, Weizentag - jedes Weizenbier 0,5l nur 2,- - ab 14 Uhr.
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Schreiben des Magistrats verärgert Gastwirte |
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Geschrieben von Wolf Edelmann
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Donnerstag, 10. März 2005 |
Streit: Verband brüskiert über Werbebrief der Stadt Pfungstadt- Bürgermeister weist Kritik ab
PFUNGSTADT. Ein Brief des Magistrats sorgt bei Gastwirten in Pfungstadt für Verstimmung. In dem an die Vereinsvorsitzenden gesandten Schreiben nebst Informationsmaterial wirbt die Stadt für die Gaststätte im städtischen Wellen- und Freibad ("für jeden Geschmack etwas"). Anlass ist die wirtschaftliche Lage des Gastbetriebs. Die Angebote des Pächters "werden nicht in dem Maße angenommen, wie es für einen rentablen Betrieb notwendig ist", heißt es in dem Brief. Aus diesem Grund wäre der Magistrat "sehr dankbar", wenn die Vereinsvorsitzenden ihre Mitglieder "über die Angebote informieren würden." Der Hotel- und Gaststättenverband Pfungstadt fühlt sich von dieser Aktion "brüskiert".
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Kommentar von Redakteur Wolfgang Görg im Darmstädter Echo: Unsensibel |
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Geschrieben von Wolf Edelmann
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Donnerstag, 10. März 2005 |
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Wirte klagen. Immer weniger Gäste kommen auf ein Bier oder zum Essen. Davon kann auch der Pächter der Gaststätte im Pfungstädter Wellen- und Freibad ein Lied singen. Doch er erhält nun Hilfe von unerwarteter Seite. Weil sein Betrieb offenbar nicht rentabel läuft, hat die Stadt bei allen Vereinen jetzt die Werbetrommel gerührt. Auf städtische Kosten. Doch was Bürgermeister Baier als Akt der Wirtschaftsförderung darstellt, fördert nur eine Wirtschaft und ist nichts anderes als ein Eingriff in den freien, privatwirtschaftlichen Wettbewerb.
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