Ortsverein Pfungstadt Die nächsten fünf Jahre ( ab 2006)
Was wir wollen: - die Sanierung des Haushaltes vorantreiben
Das Defizit des Schwimmbades muss drastisch vermindert werden, um nicht andere freiwillige Leistungen der Stadt (z.B. Jugendzentrum, Bücherei, Kitas, Vereinsförderung) zu gefährden. - sozial gerechte Kindergartengebühren
Die nach den Vorschlägen der Grünen geänderten Kindergartengebühren sollen erhalten bleiben. Eine Erhöhung der Gebühren zu Lasten der unteren Einkommensgruppen darf nicht stattfinden. - das Angebot an Hortplätzen erweitern
- die Forcierung des Radwegebaues
Die umliegenden Gemeinden müssen über Radwege erreichbar sein. Der Radweg über den Weißen Berg muss so hergerichtet werden, dass er auch bei schlechtem Wetter befahrbar ist. Die Innenstadt muss radgerecht gestaltet werden. - die Notwendigkeit neuer Baugebiete kritisch durchleuchten
Die entstehenden Folgeprobleme, wie der notwendige Landschaftsverbrauch und die zusätzlich entstehenden ökologischen Belastungen (z.B. höheres Verkehrsaufkommen, notwendige Grundwasserentnahmen) müssen angemessen bewertet werden. In Zukunft dürfen Baugebiete nur unter Berücksichtigung ökologischer Kriterien (Nutzung von Solarenergie, Niedrigenergiebauweise, wassersparenden Techniken usw.) geplant werden. - die Anzahl der städtischen Gebäude begrenzen
Jedes zusätzliche Gebäude (z.B. Grundschule Hahn, geplanter Ankauf der Lessingschule) belastet den defizitären Haushalt. Weitere Gebäude sollten nur dann angekauft werden, wenn durch einen gleichzeitigen Verkauf von Gebäuden Mittel zur Verfügung stehen. - die Förderung der (Bio-) Landwirtschaft
Die Produktion und die Vermarktung von biologisch angebauten Lebensmitteln muss durch die Stadt unterstützt werden. Warum soll es ausgerechnet in Pfungstadt keinen Öko-Landwirt geben. - die Büchnervilla erhalten
Die Büchnervilla, eines der wenigen historisch bedeutungsvollen Gebäude in Pfungstadt, muss erhalten werden. Die Grünen unterstützen die Initiative der Stadt. - dass der Bahnhof in Pfungstadt möglichst rasch Wirklichkeit wird
Die Umsetzung der Pläne zur Reaktivierung des Bahnhofes sind ins Stocken geraten. Wir wollen hier Dampf machen. - Tempo 30 im gesamten Stadtgebiet
Die uneinheitliche Regelung der Tempozonen muss beendet werden. Flächendeckend Tempo 30 überall ist für Alle verständlicher und sicherer. - das alte E-Werk in Privatinitiative betreiben lassen
Der Verein KieW soll das Gebäude in Erbpacht übernehmen und betreiben. So kann der städtische Haushalt entlastet werden. - die Modau renatrurieren
Die Modau muss auf Pfungstädter Gemarkung in Gänze renaturiert werden. Die Stadt muss dazu alle geeigneten Schritte unternehmen. - den roten Filz in Pfungstadt beenden
Das Beispiel "Kipf" hat gezeigt, dass sich die Verknüpfung von Amt und privaten Interessen für die Stadt negativ (finanziell und in der Öffentlichkeitswirkung) auswirkt. - dass die Stadthäuser mit 100% Ökostrom versorgt werden
Bisher deckt die Stadt nur 35% des Strombedarfs ihrer Gebäude aus Ökostrom, dies muss geändert werden. Wir wollen Pfungstadt zukunftsfähig gestalten
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